Kursstufe

Schülerinnen und Schülern der Kursstufe wird ausdrücklich empfohlen, sich über die schulrechtlichen Vorschriften zu informieren, die auf der Homepage des MSG unter Schulrecht veröffentlicht sind, u.a. über Klausuren, Nachschreibtermine, Versäumnisse etc. Die rechtlich bindenden Informationen zur Kursstufe sind im Leitfaden des Kultusministeriums abgedruckt.

Weitere Informationen sind hier zu finden:
10. Klassen

Informationen

Im April/Mai finden die Kurswahlen für die Jahrgangsstufe 10 statt. Hier müssen die Schülerinnen und Schüler ihre Kurse in der Kursstufe verbindlich festlegen. Damit alle über die Möglichkeiten bei dieser Wahl informiert sind, informieren die Oberstufenberater über das Kurssystem:

Die Schüler in den Klassen 10 vor den Weihnachtsferien
Die Eltern in einem Elternabend vor Weihnachten
Die vierstündigen Fächer und die Fächer des Wahlbereiches stellen sich in einer Doppelstunde vor (Termin etwa März).
Kurz vor der Wahl haben die Schüler der Klassenstufe 10 in einer weiteren Schulstunde die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Detaillierte Informationen zum Kurssystem findet man zum Nachlesen im Leitfaden. Die jeweils aktuellen Versionen des Leitfdadens  finden sich hier.

Kursstufe 1

Festlegung der Fächer der GFS
Bis zu den Herbstferien müssen alle Schüler der K1 die Fächer wählen, in denen die drei GFS gehalten werden. Ein Wechsel des Faches ist nur zulässig, wenn sowohl beide betroffenen Lehrer als auch die Oberstufenberater zustimmen. Der Wechsel muss schriftlich den Oberstufenberatern mitgeteilt werden.
Eine Festlegung des Termins oder das genaue Datum wird mit dem Fachlehrer vereinbart. Dies kann auch nach den Herbstferien geschehen.

Wahl der schriftlichen Prüfungsfächer:
Die Festlegung der schriftlichen Prüfungsfächer erfolgt am letzten Schultag vor den Sommerferien. Diese Wahl kann in der ersten Woche nach den Sommerferien noch einmal geändert werden.

Kursstufe 2

Wahl des mündlichen Prüfungsfachs:
Dienstag 29. 01. 2018

Unterricht vor den schriftlichen Prüfungen

Unterricht nach Stundenplan bis zum 13. April

Unterricht nur in den schriftlichen Prüfungsfächern: 16.04. und 17.04.

Schriftliche Abiturprüfung
Beginn der schriftlichen Prüfung: 18. April 2018

Ende der schriftlichen Prüfung: 2. Mai 2018

Nachtermin schriftliche Abiturprüfungen

Beginn der schriftlichen Prüfung: 7. Mai 2018

Ende der schriftlichen Prüfung: 18. Mai 2018

Fachpraktische Prüfungen:

Bildende Kunst: 02. Februar 2018

Musik: 02. Februar 2018

Sport: 7./8. Juni 2018

Themenvorschläge für die Präsentationsprüfung, späteste Abgabe beim Fachlehrer: 6. Juni 2018

GFS: Letzter Termin, an dem eine GFS gehalten werden kann: 8. Juni 2018

Kommunikationsprüfung Englisch, Französisch „normal“, Spanisch: 12. – 14. Juni

Kommunikationsprüfung Französisch bilingual: 22.06.2018

Bekanntgabe/Beratung/Wahl  25.06.2018

  • Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen
  • Ausgabe der Zeugnisse für K2
  • Bekanntgabe des Themas der Präsentationsprüfung
  • Beratung über mündliche Prüfungen in schriftlichen Abiturfächern
  • Wahl der mündlichen Prüfungen in einem schriftlichen Prüfungsfach

Mündliche Abiturprüfung
Montag, 2. und Dienstag, 3. Juli 2018

Feierliche Verabschiedung der Abiturientinnen und der Abiturienten: 07. Juli 2018

Detaillierte Informationen zum Kurssystem sind im Leitfaden abgedruckt. Die jeweils aktuellen Versionen des Leitfadens  finden sich hier.

Terminübersicht des Kultusministeriums

Bitte am Computer ausfüllen !
GFS

Jeder Schüler muss in der Kursstufe drei „Gleichwertige Feststellungen von Schülerleistungen“ (kurz GFS) halten. Bis zu den Herbstferien in der K1 müssen die drei Fächer festgelegt werden. Ein Wechsel der Fächer ist nur mit der Zustimmung der beiden betroffenen Lehrer und der Oberstufenberater möglich.

Entschuldigungspraxis und Fehlstundenzettel

Fehlzeiten auf dem Zeugnis

Nach §6,4 der Notenbildungsverordnung können auf dem Zeugnis „unter Bemerkungen Aussagen zu häufigen Fehlzeiten gemacht werden. Dies gilt nicht für Abgangs-, Abschluss- und Prüfungszeugnisse.“

Am Martin-Schongauer-Gymnasium werden in den ersten drei Halbjahren der Kursstufe Fehlzeiten ab 50 Unterrichtsstunden auf dem Zeugnis vermerkt, unabhängig davon, ob für diese Fehlstunden eine Entschuldigung vorgelegt wird. Unter „Bemerkungen“ werden auch Fehlzeiten aufgeführt, die dadurch entstanden sind, dass eine Schülerin oder ein Schüler erkrankt war.

In der Kursstufe haben Schülerinnen und Schüler die Pflicht, sich selbst um die Verwaltung ihrer Fehlstunden zu kümmern.

Bis zum Abiturjahrgang 2018

Die Schüler führen monatlich die Erfassungsformulare, auf denen alle verpassten Stunden im jeweiligen Zeitraum eingetragen werden müssen. Alle Fachlehrer notieren sich die Fehlzeiten und zeichnen diese bei Vorlage des Erfasssungsformulars als entschuldigt ab. Hierfür muss auf der Rückseite des Formulars der Grund des Fehlens angegeben, sowie die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten oder des volljährigen Schülers beigefügt werden. Am Monatsende muss das vollständig ausgefüllte Formular unaufgefordert beim Tutor abgegeben werden.

Ab dem Abiturjahrgang 2019

Die Schüler tragen alle verpassten Tage / Stunden in ihre Oberstufenbroschüre ein und geben ihre Entschuldigung mit dem Grund des Fehlens beim Tutor ab. Bei minderjährigen Schülern muss die Entschuldigung von den Eltern unterschrieben sein. Die Fachlehrer kontrollieren, ob die Stunden, in denen ein Schüler nicht anwesend war, in der Broschüre eingetragen worden ist. Zusätzlich notieren sich alle Fachlehrer die Fehlzeiten im Kursbuch.

Oberstufenberatung

Aufgaben des Oberstufenberaters

Der Oberstufenberater berät

  • bei der Kurswahl
  • bei der Wahl der schriftlichen Prüfungsfächer
  • bei der Wahl des mündlichen Prüfungsfaches
  • bei der Anrechnung der besonderen Lernleistung

Der Oberstufenberater informiert

  • über das Kurssystem und die Termine
  • über individuelle Chancen und Gefahren, die sich bei konkreten Notenbildern ergeben
  • über die Möglichkeit, eine besondere Lernleistung zu erbringen
  • über die Anzahl der Punkte, die in der mündlichen Prüfung erreicht werden müssen, um einen bestimmten Notendurchschnitt zu erreichen.

Der Oberstufenberater organisiert

  • die Übersicht über die GFS
  • die mündlichen Abiturprüfungen
  • den Ausdruck der Halbjahres- und Abiturzeugnisse

Oberstufenberater am MSG

Herr Kassubek und Herr Dr. Thalacker sind die Oberstufenberater am Martin-Schongauer-Gymnasium. Sie beraten die Schülerinnen und Schüler der Kl. 10 (Kurswahl) und die Schülerinnen und Schüler der Kursstufen. Weitere Informationen sind im EG des MSG ausgehängt.

Für eine individuelle Beratung sprechen Sie uns bitte an, um einen Termin zu vereinbaren.

WinProsa

WinProsa ist die Software für Kurswahlerfassung, Notenerfassung und Zeugnisdruck mit der die Oberstufenberater arbeiten. Eine Schülerversion steht zum Download bereit, die es ermöglicht, die Kurswahl zu simulieren und in der Kursstufe Noten zu verwalten und Beispielrechnungen vorzunehmen. Eine optimale Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler den Überblick über das eigene Leistungsbild zu behalten:

Zeugnisse

Eintrag von Arbeitsgemeinschaften auf dem Zeugnis
Schülerinnen und Schüler, die an einer AG teilnehmen, die bei der Kurswahl nicht erfasst wurde, teilen dies dem Oberstufenberater vor den Zeugniskonferenzen mit.

Eintrag von besonderem Engagement für die Schulgemeinschaft
Schülerinnen und Schüler, die sich in besonderer Weise für die Schulgemeinschaft engagieren (SMV u.a.) können dies dem Oberstufenberater vor den Zeugniskonferenzen mitteilen, damit im Zeugnis eine entsprechende Bemerkung eingetragen werden kann.

Tutoren

Die Tutorin/der Tutor begleitet und betreut den Schüler über die vier Halbjahre der
Kursstufe. Über den Tutor findet individuelle Förderung statt. Beide, Tutor und Schüler, tragen Verantwortung für ein Gelingen des Tutorats. Der Schüler wählt eine Lehrkraft seiner vierstündigen Fächer zum Tutor, zu der er einen guten
persönlichen Bezug hat, also eine Person, von der er annimmt, dass sie bei schulischen Problemen zuhört und einen kompetenten Ratschlag geben kann.

Wichtig ist, dass der Tutor jemand ist, von dem der Schüler sich auch unbequeme Wahrheiten sagen lässt. Da es in der Kursstufe ja nicht nur um Probleme geht, sollten Tutor und Schüler sich auch gut über Erfreuliches, z.B. über schulische Erfolge austauschen können.

In welchen Fällen führt der Tutor Gespräche, wann berät er?

  • Bei problematischen Leistungen beteiligt sich der Tutor bei der Suche nach Ursachen und weist auf Wege zu erfolgreicherem Arbeiten hin.
  • Bei starken Leistungen zeigt der Tutor Möglichkeiten der besonderen Förderung auf (Wettbewerbe, Schüleruniversität, Stipendien etc.).
  • bei auffälligem Verhalten und bei schwacher Mitarbeit im Unterricht
  • bei längeren bzw. häufigen Fehlzeiten
  • bei einem Antrag auf Beurlaubung
  • bei einem Konflikt seines Schülers mit Lehrkräften oder Mitschülern

Weitere Aufgaben des Tutors

  • Der Tutor nimmt am Ende eines Monats das Formular entgegen, auf dem die Fehlzeiten vermerkt sind.
  • Bis zu den Herbstferien sammelt der Tutor von seinen Schülern die ausgefüllten GFS-Listen ein. Er verwaltet die Listen während der vier Halbjahre.
  • Der Tutor gibt ggf. in Konferenzen unter Wahrung der Vertraulichkeit Auskünfte über seinen Schüler und schlägt pädagogische Maßnahmen vor.
  • Der Tutor unterschreibt die Zeugnisse.

Stipendien

Die Schulleitung kann 2 – 3 Abiturientinnen und Abiturienten eines Jahrgangs der Studienstiftung des deutschen Volkes zur Förderung empfehlen.  Die Abiturientinnen und Abiturienten, die vorgeschlagen werden, nehmen an einem Auswahlverfahren der Studienstiftung teil.

Bericht einer Schülerin, die am Auswahlverfahren der Studienstiftung teilgenommen hat:

Letztes Wochenende war ich in einer Jugendherberge in der Nähe von Wiesbaden zusammen mit 50 anderen Bewerbern bei der Auswahl für die Studienstiftung.
An diesem Wochenende wurden wir in Kleingruppen von 6 Personen eingeteilt. Jedes Gruppenmitglied sollte ein 10-minütiges Referat halten, welches im Vorfeld vorbereitet werden musste. Danach fand eine 20-minütige Diskussionsrunde statt, in der man sich über das referierte Thema austauschen sollte. Diese 6 Leistungen (eigenes Referat und Beteiligung an den Diskussionen) wurden von einem Komissionsmitglied bewertet. Dazu kamen noch zwei 40-minütige Einzelinterviews, in denen man über sein bisheriges Leben, ehrenamtliches Engagement, politisches Wissen, Allgemeinbildung und generelle moralische Werte und Meinungen zu spezifischen Themen befragt wird.
Anhand dieser Eindrücke wird dann von den drei Komissionsmitgliedern, die einen an diesem Wochenende kennenlernen durften, eine Entscheidung getroffen.

Dieses Wochenende, also nach ca. einer Woche Wartezeit, habe ich dann eine Antwort von der Studienstiftung erhalten und freue mich sehr, …dass ich eine Zusage erhalten habe!

Bericht einer weiteren Schülerin, die an dem Auswahlverfahren der Studienstiftung erfolgreich teilgenommen hat:

Da man sich immer erst in dem Jahr, in dem man sein Studium beginnt um das Stipendium bewerben kann, habe ich Ende September meine Bewerbungsunterlagen an die Studienstiftung geschickt und wurde daraufhin Ende November zu einem Auswahlseminar eingeladen. Schon das war eine tolle Erfahrung, weil man dort sehr viele interessante Leute kennenlernt. Man führt an dem Wochenende zwei Einzelgespräche mit unterschiedlichen Mitgliedern der Auswahlkomission, die zumindest bei mir größtenteils auf dem eigenen Lebenslauf aufbauen. Außerdem hat man insgesamt 6 Gruppentreffen, die immer so ablaufen, dass einer aus der 6-köpfigen Bewerbergruppe ein 10 minütiges Referat hält, dass im Vorfeld vorbereitet werden musste und an das sich eine 20minütige Diskussion anschließt. Die Gruppe wird dabei von einem Komissionsmitglied beobachtet, das sich aber nicht in die Diskussion einmischt. In meiner Gruppe hat das super geklappt, wir hatten sehr interessante Themen, von Organspende über Vorratsdatenspeicherung und NSA bis zu Demokratie in Ägypten. Wir hatte alle so viel Spaß am gemeinsamen Diskutieren, dass wir die Runden oft noch am Abend fortgesetzt haben. Aber nicht nur meine Mitbewerber waren sehr nett, auch die Komissionsmitglieder waren alle sehr an einem persönlich interessiert. Es hat insgesamt eine sehr angeneme und lockere Atmosphäre geherrscht, und ich habe es als sehr angenehm empfunden, dass wirklich die eigene Persönlichkeit und nicht so sehr die Leistung im Vordergrund stand.