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Julius Leber

vor 125 Jahren in Biesheim, Elsass, am 16. November 1891 geboren

hingerichtet am 5. Januar 1945 in Berlin, Plötzensee

Julius Leber war von 1902 bis 1908 Schüler dieser Schule, damals Höhere Bürgerschule. 1908 schloss Leber seine Schulausbildung mit der Mittleren Reife ab. Anschließend absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung in der Tapetenfabrik in Breisach. Ab 1910 besuchte er in Freiburg die Oberrealschule und schrieb nebenbei Zeitungsberichte. Außerdem gab er Nachhilfeunterricht, um seine Ausbildung zu finanzieren. 1912 schloss Leber seine schulische Ausbildung mit dem Abitur ab. Bereits als Schüler trat er im Jahre 1912 der SPD bei.

Leber arbeitete im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Er hatte u.a. Kontakt zum Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke und zu den Attentätern vom 20. Juli 1944.

Am 20. Oktober 1944 wird Leber vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Trotz schwerer Misshandlungen hatte ihn die Gestapo nicht zu einem Geständnis zwingen können. Nach über zwei Monaten weiterer Verhöre und Misshandlungen wird Julius Leber am 5. Januar in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Im Eingangsbereich des Martin-Schongauer-Gymnasiums befindet sich eine Gedenktafel:

Julius Leber, geboren am 16. November 1891 in Biesheim – Elsass

Hingerichtet als Widerstandskämpfer gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft am 5. Januar 1945 in Berlin – Plötzensee.

Er besuchte diese Schule von 1902 – 1908.

 

 

 

 

 

 

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