Prävention

Präventionsarbeit am MSG

Im Sinne des Präventionskonzeptes „stark. stärker. WIR.“ des Kultusministeriums gibt es am MSG eine Vielzahl Projekte und Veranstaltungen für Schüler und Eltern. Deren Ziel ist es, die Lebenskompetenz der Schüler zu fördern und ihre persönlichen Schutzfaktoren zu stärken. Konkret handelt es sich um Angebote zur Sucht- und Gewaltprävention sowie Gesundheitsförderung.

Informationen des Kultusministeriums zum Präventioskonzept „stark, stärker,Wir„, hier klicken. Termine 2019: Im Anschluss an die Pfingstferien.

Das MSG nimmt an dem Präventionsprogramm „CTC“ teil, das der Lankreis Breisgau-Hochschwarzwald anbietet. Ausführliche Informationen hier klicken.

Aktuell: Informationen zu WhatsAPP
Hier Klicken: Informationen zu WhatsAPP, November 2019

Die Informationen für Eltern, Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer vom November 2019 informieren u.a. über die Nutzung von WhatsApp:

Cyber-Mobbing in WhatsApp-Gruppen

Viele Schülerinnen und Schüler sind durch WhatsApp-Gruppen miteinander verbunden, oft klassenweise. Diese Gruppen sind keine offiziellen Einrichtungen der Schule, sie dürfen es auch nicht sein. Auch Lehrkräften ist die Mitgliedschaft in WhatsApp-Gruppen ihrer Schülerinnen und Schüler nicht erlaubt.

Es gibt immer wieder Mobbing-Aktionen in WhatsApp-Klassengruppen, die zu großen Belastungen für die Opfer und ihrer Familien führen können. Die Schule musste zuletzt in der vergangenen Woche auf Cyber-Mobbing in der Unterstufe reagieren. Es gibt ausführliche Gespräche mit den betroffenen Klassen, mit Opfern und Tätern, in denen die Schule verdeutlicht, welche Folgen Cyber-Mobbing haben kann und warum die Schule auf Mobbing reagieren muss und nicht tatenlos zusehen darf. Im Vordergrund steht die Aufklärung, in Abhängigkeit von den jeweiligen Umständen wird auch mit disziplinarischen Maßnahmen reagiert. Wir bitten die Eltern, sich an die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu wenden, wenn sie den Eindruck haben, dass es in einer Klasse Mobbing-Aktionen gibt. Die Schule thematisiert das Thema „Mobbing“ bei verschiedenen Gelegenheiten und in allen Klassenstufen. Es ist wichtig, dass Elternhäuser und Schule mit Kindern und Jugendlichen über diese Thematik sprechen. Die Erfahrung zeigt, dass einmalige Appelle nicht ausreichen. Wir bitten die Eltern, im Rahmen der elterlichen Aufsicht, die Nutzung des Smartphones wahrzunehmen und mit ihren Kindern zu thematisieren.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung von WhatsAPP erst ab dem 16. Lebensjahr erlaubt ist. Diese Einschränkung schließt die Nutzung von WhatsApp durch Kinder und Jugendliche, die die Klassen 5 – 9 besuchen aus. Die meisten Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen sind  ebenfalls jünger als 16.

Das Kultusministerium informiert zu WhatsAPP:

Zusammenfassend ist daher festzustellen, dass jede dienstliche Nutzung von WhatsApp an Schulen aus datenschutzrechtlichen Gründen unzulässig ist.

Ferner ist es natürlich nicht möglich, Schüler zur Verwendung von WhatsApp zu verpflichten. Und nicht jeder Schüler besitzt ein Smartphone. Auch aus diesen Gründen halten wir dieses Medium als ungeeignet zur Verwendung innerhalb des unterrichtlichen Umfeldes.
Denselben grundsätzlichen technischen Funktionsweisen und daraus resultierenden rechtlichen Bedingungen sind auch Anbieter wie Skype, u.a. unterworfen und können daher ebenfalls nicht verwendet werden.

Das Landesmedienzentrum (LMZ):  Beim Hochladen von Bildern in Sozialen Netzwerken und Messengern werden Fragen des Persönlichkeitsrechts und des Urheberrechts berührt.

Informationen des LMZ zum Persönlichkeitsrecht und zum Urheberrecht

Weitere Informationen im Internet:

Klicksafe

Übersicht über die Präventionsprojekte
Klassenstufe 5

  • Erlebnispädagogischer Waldtag
  • Projekt MFM: Je ein Vormittag für jede Klasse 5 sowie ein Elternabend in der gleichen Woche (meistens im Juli), allgemeine Information zum MFM-Projekt hier klicken

Klassenstufe 6

  • geplant für das Schuljahr 2019/2020: Module zum Thema Stärkung des Selbstvertrauens/Thema „Nein sagen“

Klassenstufen 7 und 8

  • Projekt MädchenSuchtJunge (je nach Verfügbarkeit der Trainer, Organisation durch Frau Bremer)
  • Geplant für nächstes Schuljahr: Module zum Thema Gesunde Ernährung / Energydrinks etc.
  • Mit Sicherheit verliebt – ein Aufklärungsprojekt in Kooperation mit dem BVMD (Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschlands ev.). Die Studierenden unterstützen die Schüler*innen eine selbstbestimmte und reflektierte gesunde Beziehung zu ihrer Sexualität zu entwickeln. Grundlagen hierfür sind unter anderem die neuesten Erkenntnisse der medizinischen Forschung.

Bei dem Projekt „Mit Sicherheit verliebt“ bekommen unsere Schüler*innen Raum, um über entwicklungsrelevante Themen zu sprechen. Wer die Neugierde und die vielen Fragen einer 7. Klasse zum Thema Sexualität schon einmal miterlebt hat, weiß, dass es für Jugendliche immer noch zu wenig Möglichkeiten gibt, sich fachlich korrekt und unter gleichaltrigen zu diesem Thema zu informieren.

Uns am MSG ist es wichtig unseren Schüler*innen sowohl umfangreiches Wissen über Verhütungsmethoden als auch Krankheitsprävention zur Verfügung zu stellen.

Das Wissen und die Vorstellungen, die den Jugendlichen im Internet, populären Youtube-Channeln, im Freundeskreis oder im Fernsehen vermittelt werden, werden aufgegriffen, kritisch hinterfragt und gegebenenfalls richtig gestellt. Der thematische Schwerpunkt liegt hierbei auf HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Infektionen, wie z.B. HPV oder Syphilis. Die Gruppen erarbeiten Basiswissen über Übertragungswege verschiedener Krankheiten und sinnvolle Schutzmöglichkeiten gegen diese. Aber auch die allgemeinen Vorstellungen der Schüler über das Thema „Liebe und Beziehung“ werden in der Klasse diskutiert. (Weitere Infos unter: http://www.ofamed.de/msv.htm )

Damit werden auch Leitperspektiven des Bildungsplanes 2016 abgedeckt:

  • Prävention- und Gesundheitsförderung (PG)
  • Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV)

Dieses Projekt knüpft thematisch an das MFM-Projekt der 6. Klassen an, sodass eine gewisse Kontinuität bei der Begleitung während des Erwachsenwerdens besteht.

Klassenstufe 9

Klassenstufe 10

 Psychose und Sucht: „Macht Kiffen verrückt?“ Je ein Modul für jede 10. Klasse + Vortrag für Eltern

Weitere Informationen finden sich auf der Seite „MSG-Stunde.“