Hausordnung

Titelblatt: Mara Luise Lenz, Sternzeichen Zwillinge, Kalenderprojekt derKlasse 6b, Schuljahr 2014/2015

Hausordung - und Schulordnung des Martin-Schongauer-Gymnasiums

Die Hausordnung wird zu Beginn des Schuljahrs 2018/2019 im Sekretariat des MSG als Broschüre erhältlich sein.

1. Betreten und Verlassen der Schule

Schulgebäude und Klassenzimmer stehen den Schülerinnen und Schülern  15 Minuten vor Beginn des Unterrichts zur Verfügung. Sie begeben sich von der Bushaltestelle, vom Bahnhof  oder von ihrer Wohnung auf direktem Wege ins Schulgebäude. Dasselbe gilt umgekehrt für den Heimweg. Bei späterem Schulbeginn halten sich die auswärtigen Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 10 in den Aufenthaltsräumen auf. Nach Beendigung des Unterrichts verlassen alle Schülerinnen und Schüler die Schule. Wer mit Bus oder Bahn fährt, kann sich bis zu deren Abfahrt in den dafür vorgesehenen Räumen aufhalten.

Eltern, die ihr Kind mit dem Auto bringen oder abholen, halten außerhalb des Schulgeländes an der Stadthalle.

2. Unterricht und Pausen

Zu Beginn der Unterrichtsstunde halten sich die Schülerinnen und Schüler an ihren Plätzen im Unterrichtsraum auf. Fachräume werden zusammen mit der Fachlehrkraft betreten. Ist 5 Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunde noch keine Lehrperson anwesend, teilen die Klassensprecherinnen und Klassensprecher dies im Lehrerzimmer, im Vertretungsplanzimmer oder im Sekretariat mit. In der großen Pause am Vormittag verlassen alle Klassen und Kurse die Unterrichtsräume und die Lehrkräfte verschließen diese.

Aufenthaltsorte in der großen Pause und in der Mittagspause

  • Pausenhof einschließlich Bereich um die Stadthalle
  • Cafeteria und Flurbereich davor
  • Sportplatz (nicht zwischen Ausgang und Sportplatz unten)
  • Nur bei schlechtem Wetter: Aula und Gänge im Erdgeschoss
  • Klassenräume im Erdgeschoss des Neubaus (nur in der Mittagspause)
  • Kursstufe: Oberstufenraum, Oberstufenbibliothek, Brunnenhof, Tische am Rand der Aula

3. Verlassen des Schulgeländes

Die Schule trägt Verantwortung für alle Schülerinnen und Schüler während der Unterrichtszeit, also von ihrer ersten bis zu ihrer letzten Unterrichtsstunde. In diesem Zeitraum halten sich die Schülerinnen und Schüler deshalb in den ihnen zugewiesenen Räumen oder auf dem Schulgelände auf. In der Mittagspause dürfen die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler das Schulgelände verlassen, Schülerinnen und Schüler der Kursstufe auch in ihren Freistunden.

Unterstufenschülerinnen und –schüler, die sich am Nachmittag in der Schule aufhalten und keinen Unterricht haben, gehen in die Ganztagsbetreuung.

4. Anwesenheit im Unterricht; Beurlaubungen, Krankheit

Um einen guten Lernerfolg zu gewährleisten, ist eine kontinuierliche Anwesenheit im Unterricht absolut notwendig. Eine Beurlaubung ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Sie wird nach diesem Schema erteilt:

  • Erkrankung während der Unterrichtszeit: Schülerinnen und Schüler, die die Schule verlassen wollen, müssen sich im Sekretariat einen „blauen Zettel“ abholen, ihn ausfüllen und ihrer Lehrkraft zur Unterschrift vorlegen.
  • Beurlaubung von einer Unterrichtstunde: Dies entscheidet die jeweils unterrichtende Lehrkraft.
  • Beurlaubung für einen Tag: Die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer kann beurlauben. Der Antrag muss mindestens drei Tage im Voraus erfolgen.
  • Abwesenheit von mehreren Tagen: Dies muss bei der Direktion mindestens 7 Tage vorher beantragt werden.
  • Beurlaubungen direkt vor oder nach Schulferien: Der Antrag muss mindestens 14 Tage im Voraus bei der Direktion erfolgen.

Ist eine Schülerin oder ein Schüler aus zwingenden Gründen (z.B. Krankheit) abwesend, muss die Schule unverzüglich, spätestens am zweiten Tag, von einer/m Erziehungsberechtigten benachrichtigt werden. Wird die Schule per E-mail oder telefonisch informiert, ist die schriftliche Mitteilung binnen drei Tagen nachzureichen.

5. Rauchen

Wir sind der Gesundheit der Lernenden und Lehrenden verpflichtet. Daher ist im Schulgebäude und auf dem Schulgelände das Rauchen nicht gestattet. Dieses Verbot gilt auch für Schulveranstaltungen (z.B. Klassenfahrten) außerhalb des Schulgeländes. Auch im Umfeld der Schule ist das Rauchen aus Rücksicht auf die Nachbarschaft unerwünscht. Volljährige Schülerinnen und Schüler suchen zum Rauchen den Gehsteig in der Jahnstraße auf.

6. Smartphones, Handys und Kopfhörer

Das MSG steht der Verwendung und dem Unterrichtseinsatz von modernen Technologien positiv gegenüber. Die Schule und der Unterricht stellen allerdings – wie andere Lebensbereiche – einen geschützten sozialen Raum dar, welcher aus verschiedenen Gründen der Regelung bei der Benutzung aller modernen Kommunikationsmittel bedarf.

Es ist uns wichtig, dass wir in der Schule und auf dem Schulgelände für unsere Mitmenschen ansprechbar sind. Das Hören von Musik über Kopfhörer behindert die Kommunikation und ist deshalb nicht erlaubt.

Wir achten das Recht von allen Personen am eigenen Bild. Deshalb ist das Aufnehmen von Fotos, Videos und Ton in der Schule und auf dem Schulgelände nicht gestattet.

Wir wollen einen Unterricht, in dem sich alle auf das Lernen und Arbeiten konzentrieren können. Aus diesem Grund sind Smartphones, Handys und alle anderen Geräte, mit denen Ton, Bilder und Videos aufgenommen werden können, während der Unterrichtszeit im Schulbereich auszuschalten und in der Schultasche zu verwahren. Hierzu zählen auch Smartwatches, Smartglasses u.ä.

Die Lehrkräfte können Ausnahmen von diesen Regelungen (z.B. für die Nutzung im Unterricht für moderne Fremdsprachen oder Bildende Kunst) zulassen.

Schülerinnen und Schüler der Kursstufe können auf ihrem Smartphone den Stundenplan über Web Untis einsehen. Ihnen ist zudem die Nutzung des Smartphones in ihren Aufenthaltsräumen gestattet. Diese Ausnahme gilt nicht für die Cafeteria.

Notwendige Telefonate

Notwendige Telefonate können in der Pause nach der 4. Stunde und in der Mittagspause in der Handyzone (Brunnenhof) geführt werden. Ansonsten steht den Schülerinnen und Schülern hierzu ein Telefon im Sekretariat zur Verfügung.

 Smartphones während der Klassenarbeiten und Klausuren

Die Chancengleichheit ist uns wichtig, auch bei der Leistungsmessung. Deshalb ist die Nutzung aller nicht ausdrücklich von der Lehrkraft erlaubten Hilfsmittel bei Klausuren untersagt. Smartphones und andere internet- und/oder speicherfähige Multifunktionsgeräte müssen für die Dauer einer Klausur bei der Lehrkraft abgegeben werden. Bei einem Verstoß gegen diese Regel kann die Klausur mit „ungenügend“ bewertet werden.

Bei Verstoß gegen die Regeln unter 6. ist die Lehrkraft befugt, erzieherische Maßnahmen einzuleiten und das Gerät in Verwahrung zu nehmen. Die Verwahrdauer endet spätestens mit dem Unterrichtsschluss des Tages, an dem das Gerät eingezogen wurde.

7. Unfälle und plötzliche Erkrankungen

Unfälle und Erkrankungen während der Schulzeit oder auf dem Schulweg sind unverzüglich der Aufsicht führenden oder unterrichtenden Lehrperson bzw. der Direktion zu melden. Verbandskästen befinden sich beim Hausmeister, im Sekretariat und im Lehrerzimmer.

Wir wollen Unfälle, Verletzungen und die Beschädigung von Schulinventar vermeiden. Deshalb unterlassen wir das Sitzen auf Fensterbänken und das Hinauslehnen aus dem Fenster, das Werfen von Gegenständen und eigenmächtige Hantieren an Instrumenten und Installationen. Wir unterlassen aus diesem Grund das Rennen, Raufen und das Ballspiel im Schulhaus. Im Schulhof schießen wir nicht gegen die Gebäude.

Das Zusammenleben an unserer Schule soll von gegenseitigem Respekt und Rücksichtnahme geprägt sein. Jede Form physischer und psychischer Gewaltanwendung, insbesondere Mobbing, ist in der Schule und auf dem Schulweg. Auch das Beleidigen und Bedrängen anderer Menschen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel (Cybermobbing) ist gesetzlich verboten und deshalb strafbar.

8. Beschädigung, Schadensersatz

Es ist selbstverständlich, dass jeder die Einrichtungs- und Lehrgegenstände der Schule pfleglich behandelt. Beschädigungen sind sofort der Lehrperson zu melden, die die Klasse leitet. Vorsätzlich oder grob fahrlässig beschädigtes sowie verlorenes Inventar kann der Schulträger auf Kosten des oder der Schuldigen reparieren bzw. ersetzen lassen.

9. Notengebung

Es darf an einem Tag nur eine Klassenarbeit geschrieben werden.

Nach § 7 der „Verordnung des Ministeriums für Kultus und Sport über die Notenbildung“ hat die Fachlehrkraft den Schülerinnen und Schülern auf Befragen den Stand ihrer Leistungen anzugeben.

Fühlt sich eine Schülerin oder ein Schüler bei der Leistungsbewertung benachteiligt, so soll sie oder er sich zunächst bemühen, in einem Gespräch mit der entsprechenden Lehrperson eine Klärung herbeizuführen. Kommt es zu keiner Einigung, kann die Verbindungslehrerin bzw. der Verbindungslehrer hinzugezogen werden. Wurden diese Wege beschritten, besteht die Möglichkeit, sich an die Direktion zu wenden.

Anhang

Außerplanmäßige schulische Veranstaltungen im Schulgebäude

Außerplanmäßige schulische Veranstaltungen im Schulgebäude bedürfen der Genehmigung der Schulleitung. Die organisatorischen Einzelheiten sind mit dem Hausmeister abzusprechen.

Aufenthalt schulfremder Personen

Der Aufenthalt schulfremder Personen auf dem Schulgelände ist nur mit Genehmigung der Schulleitung gestattet.

Autos auf dem Schulgelände

Der Schulhof soll Schülerinnen und Schülern möglichst uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Er darf nicht als Parkplatz für Autos genutzt werden. Schülerinnen und Schülern ist das Befahren des Schulhofs mit Autos nur mit Genehmigung der Schulleitung gestattet.

Für auf oder am Schulgelände abgestellte Fahrräder und Kraftfahrzeuge kann die Schule keine Haftung übernehmen.

Verlassen des Schulgeländes: Ausnahmen/Haftungsausschluss

Ausnahmsweise dürfen Schülerinnen und Schüler, die in der Nähe der Schule wohnen, das Schulgelände in den Mittagspausen verlassen. Die Eltern müssen für diesen Fall eine schriftliche Erlaubnis gegeben haben. Im Einzelfall muss diese durch die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer abgezeichnet werden. Grundsätzliche Befreiungen von der Anwesenheitspflicht in den Pausen gewährt nur die Schulleitung.

Ebenso können Schülerinnen und Schüler in der großen Pause nach vorheriger Abmeldung im Sekretariat und Eintrag ins dort ausliegende Buch die öffentliche Bibliothek besuchen.

Für Schülerinnen und Schüler außerhalb des Schulgeländes ist die Aufsichtspflicht der Schule in jedem Falle erloschen, Schadensansprüche können ggf. nicht geltend gemacht werden.

Überarbeitung und Beschlüsse

Diese Fassung der Haus- und Schulordnung wurde im Schuljahr 2017/2018 überarbeitet und in der Gesamtlehrerkonferenz am 15. Juni 2018 beschlossen. Die Schulkonferenz stimmte dieser Schul- und Hausordnung am 18. Juni 2018 zu.