Hausordnung

Titelblatt: Mara Luise Lenz, Sternzeichen Zwillinge, Kalenderprojekt derKlasse 6b, Schuljahr 2014/2015

Hausordung - und Schulordnung des Martin-Schongauer-Gymnasiums

Die Hausordnung ist im Sekretariat des MSG als Broschüre erhältlich.

1. Betreten und Verlassen der Schule

Schulgebäude und Klassenzimmer stehen den Schülern 15 Minuten vor Beginn des Unterrichts zur Verfügung. Die Schüler begeben sich von ihrer Wohnung oder nach Ankunft von Bus oder Bahn auf direktem Wege ins Schulgebäude. Dasselbe gilt für den Heimweg. Bei späterem Schulbeginn halten sich die auswärtigen Schüler der Klassen 5 – 10 in den ihnen zugewiesenen Räumen auf. Die einheimischen Schüler aller Klassen verlassen nach Beendigung des Unterrichts die Schule. Die Fahrschüler der Klassen 5 – 10 können sich bis zur Abfahrt in den ihnen zugewiesenen Klassenräumen aufhalten. Die Fahrschüler der Klassen 11 und 12 dürfen im Aufenthaltsraum oder in der Schülerbibliothek bleiben. Aus Sicherheitsgründen darf auf dem Schulhof nur im Schritttempo gefahren werden. Die An- und Abfahrt erfolgt am südlichen Teil der Stadthalle. Für abgestellte Fahrräder und Kraftfahrzeuge kann die Schule keine Haftung übernehmen.

2. Pausen und Freistunden

Schüler und Lehrer haben ein Recht auf ihre Pause. Zu Beginn der Unterrichtsstunde halten sich alle Schüler an ihren Plätzen im Unterrichtsraum auf. Fachräume werden zusammen mit dem Lehrer betreten. Ist 5 Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunde noch kein Lehrer anwesend, so teilt dies einer der Klassensprecher im Lehrerzimmer, im Vertretungsplanzimmer oder im Sekretariat mit. In den großen Pausen am Vormittag verlassen alle Schüler sofort nach Schluss des Unterrichts den Unterrichtsraum.

Bei akzeptablem Wetter:

Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 10 müssen das Schulgebäude verlassen. Sie halten sich an folgenden Orten auf:

  • Pausenhof
  • Cafeteria
  • Flurbereich vor der Cafeteria

Der Sportplatz kann für Spiele genutzt werden, wobei das Konsumieren von Kaugummi, Getränken und Speisen verboten ist. Die Laufbahn und der Weg zum Sportplatz zwischen Schulhaus und den Garagen des Hausmeisters dienen nicht als Pausenhof. Ebenso ist der Aufenthalt in der Sporthalle, den Umkleideräumen und den Fluren des Sporttraktes verboten.

Hinweise:

Alle Unterrichtsräume werden von den Lehrkräften verschlossen. Rucksäcke, Schultaschen etc. können beim Raumwechsel in der Aula deponiert werden. Das Umrunden der Stadthalle ist erlaubt.

 Ausnahmen für Schülerinnen und Schüler der Kursstufe:

  • Das Arbeiten in der Oberstufenbibliothek ist erlaubt.
  • Der Aufenthalt im Oberstufenraum ist erlaubt.
  • Der Aufenthalt im Brunnenhof ist erlaubt.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 können sich in der Aula aufhalten. Sie sind verpflichtet, einen Pausendienst zu organisieren, der die Lehrkräfte bei der Pausenaufsicht im Erdgeschoss unterstützt.

Bei ungünstigem Wetter:            

Ein 2. Gong, unmittelbar nach dem Gong, der den Pausenbeginn signalisiert, ist das Zeichen dafür, dass das Wetter „ungünstig“ ist: „Schlechtwettergong“). Der Aufenthalt bei ungünstigen Witterungsverhältnissen ist im Schulgebäude an folgenden Orten erlaubt:

  • Cafeteria
  • Flurbereich vor der Cafeteria
  • Flure im Erdgeschoss
  • Aula

Ausnahmen für die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe:

Das Arbeiten in der Oberstufenbibliothek ist erlaubt.

Der Aufenthalt im Oberstufenraum ist erlaubt.

Mittagspause

Die Klassenräume im Pavillon und im 1. und 2. Obergeschoss werden verschlossen.

Aufenthaltsräume während der Mittagspause:

  • Klassenräume im Erdgeschoss von Alt- und Neubau
  • Oberstufenbibliothek (Schülerinnen und Schüler der Kursstufe)
  • Oberstufenraum (Schülerinnen und Schüler der Kursstufe)

Cafeteria: Die Cafeteria ist während der Mittagspause für die Einnahme von Mahlzeiten reserviert. Die Einnahme von Tellergerichten ist nur gestattet in der Cafeteria und an den Tischen, die im Flur vor der Cafeteria aufgestellt sind.

Der Aufenthalt im Außenbereich bei akzeptablem Wetter ist nur an folgenden Orten gestattet:

  • Pausenhof
  • Außenanlagen des Sports
  • Brunnenhof: Nur Schülerinnen und Schüler der Kursstufe

 Der Aufenthalt bei ungünstigem Wetter ist nur an folgenden Orten gestattet:

  • Cafeteria, Flurbereich vor der Cafeteria
  • Flure im Erdgeschoss
  • Aula
  • Klassenräume des Erdgeschosses
  • Oberstufenraum (Schülerinnen und Schüler der Kursstufe)
  • Oberstufenbibliothek (Schülerinnen und Schüler der Kursstufe)

Besuch der öffentlichen Bibliothek

Schülerinnen und Schüler können die öffentliche Bibliothek während der großen Pausen besuchen. Sie müssen dazu im Besitz eines Bibliotheksausweises sein und sich vor dem Besuch in eine Liste, die vor dem Sekretariat ausliegt, eintragen.

3. Verlassen des Schulgeländes

Zwischen den Unterrichtsstunden und während der Mittagspause halten sich die Schülerinnen und Schüler in den ihnen zugewiesenen Räumen oder auf dem Schulgelände auf.

Die Regelungen für die Vertretungsstunden und für den Besuch der Bibliothek werden von dem Punkt 3 der Hausordnung nicht berührt. Schülerinnen und Schüler dürfen das Schulgelände während der Unterrichtszeit nicht verlassen. Die Unterrichtszeit beginnt bzw. endet für Schülerinnen und Schüler mit ihrer ersten bzw. letzten Unterrichtsstunde. Ausnahmsweise darf das Schulgelände in den Pausen verlassen werden, wenn die Eltern für den Einzelfall eine schriftliche Erlaubnis gegeben haben und der Klassenlehrer diese abgezeichnet hat.

Ergänzende Regelungen für einzelne Jahrgangsstufen

Klassen 5 – 9:

Für Schülerinnen und Schüler, die in der Nähe (Fußweg von ca. 10 Minuten) der Schule wohnen, können die Eltern eine pauschale Einverständniserklärung für das Verlassen des Schulgeländes abgeben, die für den Weg von der Schule zum Elternhaus und zurück während der Mittagspause gilt.

10. Klassen:

Schülerinnen und Schüler können während der Mittagspause das Schulgelände verlassen. Eine Einverständniserklärung der Eltern ist hierfür nicht erforderlich.

Kursstufe:

Die Schülerinnen und Schüler können zwischen den Unterrichtsstunden und während der Mittagspause das Schulgelände verlassen. Eine Einverständniserklärung ist auch für Schülerinnen und Schüler, die noch nicht volljährig sind, nicht erforderlich. Für einen Schüler außerhalb des Schulgeländes ist die Aufsichtspflicht der Schule in jedem Falle erloschen, Schadensansprüche gegen das Land Baden-Württemberg können nicht geltend gemacht werden.

Es besteht Anwesenheitspflicht im Unterricht.

4. Anwesenheit im Unterricht; Beurlaubungen, Krankheit

Von einer Unterrichtstunde kann der jeweilige Fachlehrer beurlauben. Für einen Tag kann der Klassenlehrer beurlauben. Beurlaubungen sind mindestens 3 Tage vorher zu beantragen. Über Beurlaubungen, die über einen Tag hinausgehen, entscheidet die Direktion. Beurlaubungen sind mindestens 7 Tage vorher zu beantragen. Beurlaubungen, die direkt vor oder nach Schulferien liegen, sind mindestens 14 Tage vorher bei der Direktion zu beantragen.  Bei Abwesenheit aus zwingenden Gründen (z.B. Krankheit) muss die Schule unverzüglich, spätestens am zweiten Tag, von einem Erziehungsberechtigten benachrichtigt sein. Im Falle elektronischer oder fernmündlicher Verständigung der Schule ist die schriftliche Mitteilung binnen drei Tagen nachzureichen.

5. Rauchen

Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände ist das Rauchen nicht gestattet. Dieses Verbot gilt auch für Schulveranstaltungen (z.B. Klassenfahrten) außerhalb des Schulgeländes. Das Rauchen in der Leo-Wohleb-Straße, im Grendeltorweg und in der Marienau ist aus Rücksicht auf die Anwohner unerwünscht. Volljährige Schüler, die rauchen wollen, sollen hierzu den Gehsteig in der Jahnstraße aufsuchen.

6. Smartphones, Handys und Kopfhörer

Wir wollen einen Unterricht, in dem sich alle auf das Lernen und Arbeiten konzentrieren können. Wir achten das Recht von allen Personen am eigenen Bild. Deshalb sind Smarthones, Handys und alle anderen Geräte, mit denen Ton, Bilder und Videos aufgenommen werden können, im Schulbereich auszuschalten und in der Schultasche zu verwahren. Das Aufnehmen von Fotos, Videos und Ton in der Schule und auf dem Schulgelände ist nicht gestattet. Es ist uns wichtig, dass wir in der Schule und auf dem Schulgelände für unsere Mitmenschen ansprechbar sind. Das Hören von Musik über Kopfhörer behindert die Kommunikation und ist deshalb nicht erlaubt. Die Lehrkräfte können Ausnahmen (z.B. für die Nutzung im Unterricht für moderne Fremdsprachen oder Bildende Kunst) zulassen.

Die Regelungen im Einzelnen:

Smartphones und Handys sind im Schulbereich auszuschalten und in der Tasche zu verwahren. Notwendige Telefonate können in der Pause nach der 4. Stunde und in der Mittagspause in der Handyzone (Brunnenhof) geführt werden.

Smartphones während der Klausuren: Die Chancengleichheit ist uns wichtig, auch bei der Leistungsmessung. Deshalb ist die Nutzung aller nicht ausdrücklich von der Lehrkraft erlaubten Hilfsmittel bei Klausuren untersagt. Smartphones und andere internet- und/oder speicherfähige Multifunktionsgeräte müssen für die Dauer einer Klausur bei der Lehrkraft abgegeben werden. Bei einem Verstoß gegen diese Regel wird die Klausur mit „unge-nügend“ bewertet. Schülerinnen und Schülern der Kursstufe ist die Nutzung des Smartphones in den Aufenthaltsräumen ge-stattet. Diese Ausnahme gilt nicht für die Cafeteria.

Bei Verstoß gegen diese Regeln ist die Lehrkraft befugt, erzieherische Maßnahmen einzuleiten und das Gerät in Verwahrung zu nehmen. Die Verwahrdauer endet spätestens mit dem Unterrichtsschluss des Tages, an dem das Gerät eingezogen wurde.

7. Unfälle und plötzliche Erkrankungen

Unfälle und Erkrankungen während der Schulzeit oder auf dem Schulweg sind unverzüglich dem Aufsicht führenden oder unterrichtenden Lehrer bzw. der Direktion zu melden. Verbandskästen befinden sich beim Hausmeister, im Sekretariat und im Lehrerzimmer. Um ernsthafte Unfälle zu vermeiden, ist besonders das Sitzen auf Fensterbänken und das Hinauslehnen aus dem Fenster, das Werfen von Gegenständen und eigenmächtige Hantieren an Instrumenten und Installationen zu unterlassen. Rennen und Raufen ist im Schulhaus verboten. Schülerinnen und Schüler, die während der Unterrichtszeit erkranken und die Schule verlassen wollen, müssen sich im Sekretariat einen „blauen Zettel“ abholen, ihn ausfüllen und ihrer Lehrkraft zur Unterschrift vorlegen.

8. Beschädigung - Schadensersatz

Es ist selbstverständlich, dass jeder die Einrichtungs- und Lehrgegenstände der Schule pfleglich behandelt. Beschädigungen sind sofort dem Klassenlehrer zu melden. Vorsätzlich oder grob fahrlässig beschädigtes sowie verlorenes Inventar kann der Schulträger auf Kosten des Schuldigen reparieren bzw. ersetzen lassen.

9. Außerplanmäßige schulische Veranstaltungen im Schulgebäude

Außerplanmäßige schulische Veranstaltungen im Schulgebäude sind nur mit Genehmigung der Schulleitung gestattet. Die organisatorischen Einzelheiten sind mit dem Hausmeister abzusprechen.

10. Aufenthalt schulfremder Personen im Schulgebäude

Der Aufenthalt schulfremder Personen im Schulgebäude ist nur mit Genehmigung der Schulleitung gestattet.

11. Autos auf dem Schulhof

Der Schulhof soll Schülerinnen und Schülern möglichst uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Er darf nicht als Parkplatz für Autos genutzt werden. Schülerinnen und Schülern ist das Befahren des Schulhofs mit Autos nur mit Genehmigung der Schulleitung gestattet.

12. Verfügungsstunden, Noten

Jede Klasse kann wichtige Fragen, die die Klasse betreffen, im Unterricht zur Sprache bringen. Wird hierfür eine (ganze) Unterrichtsstunde gewünscht, so soll dies in einer Verfügungsstunde geschehen. Die Verfügungsstunde muss so gelegt werden, dass betroffene Lehrer anwesend sein können. Spätestens 2 Tage zuvor muss der Antrag auf eine Verfügungsstunde mit schriftlich formulierter Fragestellung der Klasse und den betroffenen Lehrern vorliegen. Über den Antrag wird zu Beginn einer Stunde ohne Diskussion abgestimmt und mit einfacher Mehrheit entschieden. Es sollten im Halbjahr nicht mehr als 2 solcher Verfügungsstunden von der Klasse beantragt werden. Evtl. weitere notwendige Verfügungsstunden sind auf die unterrichtsfreie Zeit zu legen. Ist für die Klasse eine MSG-Stunde eingerichtet, kann diese auch als Verfügungsstunde genutzt werden.
Es darf an einem Tag nur eine Klassenarbeit geschrieben werden.
Nach § 7 der „Verordnung des Ministeriums für Kultus und Sport über die Notenbildung“ hat der Fachlehrer den Schülern auf Befragen den Stand ihrer mündlichen und praktischen Leistungen anzugeben. Fühlt sich ein Schüler bei der Leistungsbewertung benachteiligt, so soll er zunächst in einem Gespräch mit dem Fachlehrer eine Klärung herbeiführen. Kommt es zwischen Schüler und Fachlehrer zu keiner Einigung, soll zur Klärung der Schulleiter hinzugezogen werden.

13. Aktualisierungen

Diese Fassung der Haus- und Schulordnung ist seit dem Juni 1990 in Kraft. Sie berücksichtigt Ergänzungen und Änderungen bis zum März 2016. Zuletzt aufgenommen wurden die Bestimmungen zur Nutzung von Mobiltelefonen und elektronischen Unterhaltungsmedien. Das Rauchverbot wurde ergänzt.

Breisach, den 18. März 2016