Geografie

Willkommen bei der Fachschaft Geografie

IMG_2168Das Martin-Schongauer-Gymnasium liegt zwischen dem Rhein (Photo links) und dem Eckartsberg (Photo unten). Von hier aus sind viele Exkusionen zu näheren und weiter entfernt liegenden Zielen möglich, z.B. in die Rheinauen, in den Kaiserstuhl, in den Tuniberg sowie in den Schwarzwald und zu den Vogesen.IMG_2166

 

 

 

Münster- und Eckartsberg gehören geologisch zum Kaiserstuhlvulkan und werden vor allem aus basaltartigen Lavaströmen aufgebaut. An bestimmten Stellen, zum Beispiel am Nordende des Eckartsbergs, ist der dunklen, vulkanischen Lava eine mehrere Meter mächtige, helle Schicht mit Phonolith-Tuffen eingelagert. Während die ehemals glühend heiße Lava einem Vulkanschlot entströmt ist, sind die heute verfestigten Tuffe Zeugnisse ehemaliger vulkanischer Ascheregen. Der Vulkanismus war vor etwa 19 bis 16 Millionen Jahren im Zuge der Entwicklung des Oberrheingrabens aktiv und gilt als erloschen. Münsterberg und Eckartsberg sind Teil des ehemaligen Vulkans und ragen inselartig aus der Breisacher Rheinebene hervor. (Bad. Zeitung, 10.08.2012)

 

Erdkunde – Exkursion 2012

Wie es im Geo-Neigungskurs inzwischen Tradition ist starteten 14 Schüler, am 19. Juli 2012, mit Herrn Kowark, Herrn Lutz und dessen Sohn Armin, auf eine fünftätige Exkursion, der ganz besonderen Art. Unser Ausflug begann am Donnerstag mit einer harten Wanderung quer durch die Wutachschlucht. Abends ließen wir den Tag auf dem Campingplatz in Donaueschingen gemütlich ausklingen, nachdem endlich ALLE ihre Zelte aufgebaut hatten (vor allem Felix M., Laurin und Marc taten sich dabei unglaublich schwer, was zur Belustigung aller beitrug.)

Am nächsten Morgen bauten wir unsere Schlafstätten ab, verstauten alles und fuhren weiter. Am Freitag besuchten wir Tropfsteinhöhlen, klopften Fossilen aus Gesteinen und besuchten ein Museum in Dotterhausen. Abends bekochte uns das Kochteam und zauberte ein deliziöses Mahl.

Da es am nächsten Morgen regnete, fand die lehrreiche Unterrichtseinheit zur Bodengeographie unter einer Plane, die an Herrn Lutz Wohnmobil angebracht war, statt. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Wackelwald am Federsee bei Bad Buchau und weiter, über Moore und Moränen , ins Allgäu, nicht ohne diverse Bodenprofile zu ziehen und zu studieren. Abends am Campingplatz angekommen, bereitete uns Herr Lutz eine köstliche Wok-Pfanne zu.

Am darauf folgenden Tag mussten wir unsere Zelte nicht abbauen, da wir 2 Nächte auf dem Campingplatz in Bayern verbrachten. Am Sonntag (dem wohl besten Tag!) durchwanderten wir nach Fladenbrot-Frühstück die beeindruckende Breitachklamm im Allgäu. Da einige “gesundheitliche“ Probleme (oder schlichtweg einfach keine Lust mehr) hatten, machten sich noch neun verbleibende Wanderer auf den Weg den Gottesacker zu erklimmen. Oben angekommen genossen, die neun wackeren Wanderer, sowie Herr Lutz und Herr Kowark, eine wunderschöne, einmalige Aussicht über das Karstplateau und die umliegenden Berge. Den Abend ließen wir gemeinsam in einer Pizzeria, mit sehr freundlichem Kellner, ausklingen.

Unseren letzten Tag verbrachten wir an der Aachquelle und machten davor noch einen kurzen Zwischenstopp am Bodensee, bevor wir schließlich nach Hause fuhren.

Wir möchten Herrn Lutz, Herrn Kowark und Armin für die schönen, lustigen, lehr- und erlebnisreichen Tage danken.

Es hat uns wirklich Spaß gemacht!