Französisch

Informationen der Fachschaft Französisch

Französisch, die 2. Fremdsprache am MSG

Wie im Leitbild unseres Gymnasiums formuliert, fühlen wir uns der Lage an der Grenze zu Frankreich und der Geschichte Breisachs als Europastadt verpflichtet. Es uns ein wichtiges Anliegen, das Erlernen der französischen Sprache und den Kontakt zu unseren französischen Nachbarn und somit auch die interkulturelle Kompetenz unserer Schüler zu fördern.

Deshalb haben wir uns als Schule entschieden, neben Englisch in der 5. Klasse gleichzeitig mit Französisch zu beginnen, nach dem Motto:

Englisch ist ein „Muss“, Französisch ist ein „Plus“!

Weitere Gründe für diese Entscheidung waren:

  • Wir wollen das Grundschulfranzösisch ohne einjährige Pause fortführen, damit nichts vom Erlernten verlorengeht.
  • Die Schülerinnen und Schüler sollen mehr Zeit für das Erlernen der französischen Sprache haben. Daher gehen wir in der ersten drei Schuljahren langsamer voran und verteilen die Inhalte der beiden ersten Bände unseres Lehrwerks auf drei (statt auf zwei) Schuljahre. Somit können wir den Übergang vom mehr spielerischen Umgang mit der Fremdsprache in der Grundschule zu einem kommunikativ orientierten Unterricht im Gymnasium, der auch das konsequente Lernen von Vokabeln und den Umgang mit grammatischen Strukturen voraussetzt, sanfter gestalten.

Um unseren Schülerinnen und Schülern lebendige Erfahrungen im französischen Gastland zu vermitteln und sie dadurch auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, bieten wir in der 8. und in der 10.Klassenstufe die Möglichkeit an, an einem Austausch mit einer französischen Schule teilzunehmen.

Unsere Partnerschulen sind:

Für die 6./7. Klasse:

Eintägige Begegnungen mit dem Collège in Fessenheim und in Volgelsheim (Elsass)

Für die 8. Klasse:

Austausch mit dem College et Lycée Général Technologique Chateaubriand in Combourg

Für die 10. Klasse :

Austausch mit dem Lycée Emmanuel Chabrier in Yssingeaux, Auvergne

Für die Kursstufe:

Für (bilinguale und nicht-bilinguale) Schüler/innen  bieten wir gemeinsame Ausflüge und  Projekte mit unserer Partnerschule in Colmar, dem Lycée Bartholdi, an.

Abi und Bac auf einen Schlag

Abi und Bac auf einen Schlag

 Zweisprachige deutsch-französische Bildungsgänge stellen ein außergewöhnliches Lern- und Bildungsangebot dar, das sich in Baden-Württemberg bei Eltern und Schülern zunehmender Be­liebtheit erfreut. Derzeit kann an 17 Gymnasien unseres Bundeslandes im Rahmen eines bilin­gualen deutsch-französischen Zugs ein Doppelabschluss (AbiBac) erworben werben: das nor­male deutsche Abitur und das französische Baccalauréat, kurz „Bac“ genannt. Der bilinguale Zug am Martin-Schongauer-Gymnasium besteht seit dem Schuljahr 1994/95.

Dieser außergewöhnliche Bildungsgang basiert auf einem deutsch-französischen Abkommen von 1994, in dem die rechtlichen, organisatorischen und inhaltlichen Rahmenbedingungen für den Doppelabschluss festgelegt wurden. Bei der Gestaltung der Lehrpläne, des Unterrichts und der AbiBac-Prüfung gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen den Schulverwaltungen der beiden Staaten.

Ziele

Im Blick auf die europäische Integration und die Schlüsselrolle der deutsch-französischen Zusammenarbeit soll jungen Franzosen und Deutschen die Möglichkeit eröffnet werden, durch einen beiderseits anerkannten Schulabschluss im jeweiligen Partnerland studieren, eine Berufsbildung aufnehmen oder später einen Beruf ausüben zu können.

Die Schülerinnen und Schüler der bilingualen Züge erwerben deutlich bessere Fremd­sprachenkenntnisse und eine besondere interkulturelle Kompetenz. Das verbessert ihre Zukunftschancen: Das AbiBac ist häufig ein Bonus bei Bewerbungen um einen Studienplatz, einen Ausbildungsplatz oder einen Arbeitsplatz. Es gibt insgesamt ca. über 300 deutsch-französische Studiengänge.

Welche Schülerinnen und Schüler können sich für den bilingualen Zug ent­scheiden?

Der bilinguale Zug ist ein besonderes Angebot für sprachgewandte Schülerinnen und Schüler.

Vorausgesetzt wird die Freude am Umgang mit Sprache. Kinder, die z.B. in der Grundschule gerne die ersten Worte und Sätze auf Französisch gesprochen haben, könnten für den bilingualen Zweig geeignet sein. Am Gymnasium erhalten Sie im Fach Fran­zösisch verstärkten Unterricht und erwerben vertiefte Kenntnisse in französischer Literatur und in der Landeskunde. Erwartet wird von den Kindern und Jugendlichen im bilingualen Zug neben einer guten Begabung in besonderem Maße Fleiß und Ausdauer. Da für gewöhnlich nur eine Minderheit den bilingualen Zweig besucht, erfolgt der Unterricht in Französisch und in den bilingualen Sachfächern in relativ kleinen Unterrichtsgruppen.

Wie ist der bilinguale Zug strukturiert ?

In den Klassen 5 und 6 des achtjährigen Gymnasiums werden zunächst in einem intensivierten Französischunterricht die sprachlichen Grundlagen geschaffen (je eine zusätzliche Wochen-stunde). Dabei erlernen die Schüler den grundlegenden Wortschatz und einfache sprachliche Strukturen für den bilingualen Erdkundeunterricht.

Ab Klasse 7 werden die Sachfächer Erdkunde, Geschichte und Gemeinschaftskunde[1] in einem alternierendem Verfahren zunehmend in französischer Sprache unterrichtet: in Klasse 7 Erd­kunde, in Klasse 8 Geschichte, in Klasse 9 Gemeinschaftskunde. In Klasse 10 werden alle drei Sachfächer überwiegend in französischer Sprache unterrichtet.

Begleitend zum bilingualen Unterricht wird, im Rahmen des Möglichen, Schüleraustausch und Projektarbeit mit unseren französischen Partnerschulen durchgeführt. Vorgesehen sind für unsere bilingualen Schüler in Klasse 6 ein- oder mehrtägige Begegnungen mit einer französischen Klasse; in Klasse 8 ein Schüleraustausch (ca. eine Woche in Frankreich + eine Woche in Deutschland; Unterbringung in den Familien, Teilnahme am Unterricht in der Partnerschule, gemeinsame Besichtigungen und Projekte); in Klasse 10 nochmals ein insgesamt zweiwöchiger Schüleraustausch. In der Kursstufe führen wir Begegnungen und Projekte mit unserer Partnerschule, dem Lycée Bartholdi in Colmar, durch. Auch haben in den letzten Jahren vermehrt Schülerinnen und Schüler unseres bilingualen Zugs in den Klassen 9 oder 10 mehrere Monate eine französische Schule besucht (=Trimesteraufenthalt).

In der Kursstufe haben die AbiBac-Schüler Französisch mit 5 (statt 4) Wochenstunden. Außerdem werden sie im Fach Geschichte (vierstündig) so­wie in Erdkunde und Gemeinschaftskunde (in je 2 Halbjahren) in französischer Sprache unter­richtet.

Französisch bilingual Überblick Klasse 5 – ABIBAC

Die AbiBac-Prüfung

Das AbiBac wird in Baden-Württemberg im Rahmen der jährlichen zentralen Abiturprüfung erworben. Alle Prüflinge werden im Fach Französisch und Geschichte schriftlich und mündlich geprüft. Die obligatorische schriftliche Prüfung im Fach Geschichte findet ebenfalls in französischer Sprache statt.

Diese drei für das AbiBac obligatorischen Prüfungen werden von deutschen und französischen Prüfern durchgeführt; im Hinblick auf den jeweiligen nationalen Abschluss erfolgt eine getrennte Bewertung. Ob und wie jemand das Baccalauréat besteht, wird ausschließlich von den französischen Prüfungsbeauftragten festgestellt. Ob oder wie jemand das Abitur besteht, wird ausschließlich von der deutschen Prüfungskommission festgestellt. Die Erfahrungen der AbiBac-Prüfungen an unserer Schule haben jedoch gezeigt, dass die Anforderungen der französischen und der deutschen Prüfer fast immer übereinstimmen. Das bestandene Abitur ist Voraussetzung für die Verleihung des Baccalauréat.

Welchen Nutzen bringt das AbiBac?

Der bilinguale Zug führt zum AbiBac, einem in Deutschland und Frankreich gleichermaßen anerkannten Doppel-Abitur.

Wo liegen die besonderen Vorzüge des AbiBac am Ende des bilingualen Zuges Französisch?

 Persönlicher Nutzen

  • Anwendung des Französischen außerhalb des eigentlichen Sprach- und Literaturunterrichts
  • Vernetzung des Sprachwissens
  • Erweiterte sprachliche, kommunikative und kulturelle Kompetenz
  • Verbesserte Möglichkeiten, an französischen Hochschulen zu studieren und Examina abzulegen

Fachliche Kompetenz

  • Fähigkeit, sich über gesellschaftspolitische, geografische und historische Tatsachen schriftlich und mündlich auf Französisch verständigen zu können.
  • Fähigkeit, Sachtexte in diesen Bereichen auf Französisch lesen und analysieren zu können.
  • Größerer Wortschatz in den entsprechenden Bereichen

 Beruflicher Nutzen

  • Höher qualifiziertes Abschlusszeugnis
  • Pluspunkt bei Bewerbungen um eine Ausbildungsstelle oder einen Arbeitsplatz, insbesondere in der Rheinschiene
  • Zugang zu mehr 100 deutsch-französischen Studiengängen verschiedenster Fachrichtungen mit doppeltem Abschluss
  • Zweisprachigkeit als berufliche Qualifikation für Führungspositionen in einem sich stetig enger verflechtenden Europa mit Frankreich als unserem wichtigstem Handelspartner

Wer sollte weiterhin im bilingualen Zug bleiben und das AbiBac machen?

Schülerinnen und Schüler,

  • die gute Noten in Französisch und den Sachfächern haben.
  • die an der französischen Sprache interessiert sind.
  • die es für wichtig halten, ihren Wortschatz nicht nur im Fach Französisch, sondern auch in Geografie, Geschichte und Gemeinschaftskunde noch mehr zu erweitern und ihre Sprachkenntnisse in fachlichen Zusammenhängen intensiv anzuwenden.
  • die bereit sind, einen zusätzlichen Arbeitsaufwand zu erbringen.

Französisch und bilingualer Unterricht im Internet, Linklisten und mehr

Bildungsstandards

2016: Bildungsstandards, Bildungspläne

http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/franz/pruefungen/

2004 Bildungspläne

http://www.bildung-staerkt-menschen.de/unterstuetzung/schularten/Gym/bildungsstandards

Flyer des Kultusministeriums:

Flyer des Kultusministeriums

Bilingualer Zug und Abibac (Viele Materialien zur deutsch-französischen Geschichte)

http://abi-bac.blogspot.de/

Landesbildungsserver Baden-Württemberg

http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/franz/bil/

Geschichte bilingual: http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/franz/bil/ge/

Materialien, Linklisten und mehr: 

http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/franz/

Deutsch-französisches Internetportal

Stuttgarter Zeitung, Schritt für Schritt zur Unabhängigkeit

Schülerberichte vom Schüleraustausch mit Frankreich

Bericht vom Schüleraustausch

der 8. Klasse im Mai 2017

Vom 16.-24. Mai verbrachten wir, 23 Acht-Klässler des MSG, die Tage in Combourg mit unseren französischen Austauschschülern. Dafür mussten wir um 6.30 Uhr morgens am Freiburger Bahnhof stehen – verschlafen aber dennoch vollkommen aufgeregt auf den bevorstehenden Tag und die ganze Woche. Auf unserer fast 10-stündigen Hinfahrt gab es einen kurzen Zwischenhalt in Paris, den die meisten nutzten, um etwas zu Essen zu kaufen. Danach ging es weiter. Von Zeit zu Zeit bemerkten wir, wie nervös wir alle eigentlich waren, jetzt wo wir dem Ziel immer näher rückten. Letztendlich kamen wir um 17 Uhr am Bahnhof in Combourg an. Wir wurden unseren Austauschpartnern vorgestellt und dann ging es direkt in unsere Gastfamilien, wo wir unseren ersten Abend verbrachten. Im Laufe der Woche wurde nicht nur das Verhältnis zu unseren Austauschpartnern und Gastfamilien vertrauter und lockerer, sondern allgemein zu den Franzosen. Wir durften jeden Tag etwas Neues erleben und in die französische Kultur eintauchen. Die Austauschwoche begann mit Spielen zum Kennenlernen und einer Stadtführung in Combourg. An manchen Tagen mussten wir am Unterricht teilnehmen, wo wir feststellten, dass wir nicht viel verstehen und leider nicht richtig folgen konnten. Aber dennoch war es interessant zu sehen, wie Schule in Frankreich so abläuft. Das Wochenende haben wir in den Gastfamilien verbracht. Viele waren in Saint Malo. Die Highlights des ganzen Wochenprogramms waren bei uns ganz klar die Ausflüge ans Meer: zum Katamaranfahren, auch wenn das Wetter etwas wechselhaft war, und die Wattwanderung zum Mont-Saint-Michel, wo wir viel gelernt und uns prächtig amüsiert haben. Deshalb war es auch so schade und traurig, dass wir schon am Mittwoch darauf gehen mussten. Als Verabschiedung gaben wir ihnen die typische französische „Küsschen-rechts-Küsschen-links“ Geste und das Versprechen, uns schon bald wiederzusehen. Schade, dass wir gehen mussten, denn allmählich hatten wir uns alle hier eingelebt. Letztendlich saßen wir dann doch im TGV zu unserem nächsten Halt: Paris, wo wir unseren Nachmittag verbrach- ten. Dort standen dann der Eiffelturm, eine Bootstour auf der Seine, das Sacré-Cœur und der Künstlerplatz des Montmartre auf dem Plan, was uns sehr gefallen hat. Um ungefähr 19 Uhr ging es dann leider komplett nach Hause. Wir hoffen alle, unsere Gastfamilien und Austauschpartner so schnell wie möglich wieder zu sehen, denn wir vermissen sie alle jetzt schon. Die leitenden Lehrer waren Frau Kleine-König, Herr Schnitzler und auf der französischen Seite Mme Tréhot, denen die Schülergemeinschaft ein Dankeschön sendet, da sie uns diesen Aufenthalt ermöglicht haben.

(Sarah Meier und Moritz Belzer, Klasse 8e)

Bericht vom Schüleraustausch der 8. Klasse Juni 2016 

Mal etwas ganz Neues… Freiburg – Müllheim – Mulhouse – Paris – Rennes – Combourg

Am Dienstag, 14. Juni 2016 starteten 24 aufgeregte Schüler in die Bretagne zum Austausch mit Combourg, Frankreich. Spätestens dort stellten wir nach etwa 9 Stunden Reise – die auch einen furchtbaren Stress wegen einer Demonstration in Paris beinhalteten – fest, dass wir doch sehr weit von zu Hause weg waren. Doch daran war schon bald nicht mehr zu denken: Von unseren Gastfamilien wurden wir am Bahnhof in Combourg abgeholt und in den Familien löste sich langsam die Anspannung.

Mittwochmorgen – 8.30 Uhr war Treffpunkt im Collège François- René de Chateaubriand, welches viele mit dem Schulbus erreichten. In der Cafeteria wurden wir freundlich von der Schulleitung empfangen und später in Gruppen aufgeteilt um eine Unterrichtsstunde lang die Besichtigung des Mont-Saint-Michel vorzubereiten und mit unseren Austauschpartnern eine Stunde französischen Unterricht zu erleben.

Die Wattwanderung zum bekannten Mont-St.-Michel war auch schon am darauffolgenden Tag. Bewaffnet mit Rucksäcken und Wissen über die Gefahren im Wattenmeer starteten wir unseren Ausflug mit unserem Wattführer Thierry.  Zuerst liefen wir auf angenehmem Sand, später wurde es schlammig und die ersten Mädchenschreie waren zu hören. Als wir dann auch noch einen Priel mit wild springenden Fischen überqueren mussten, ergriff manche schier die Panik, die sich aber wieder legte, als Thierry uns am eigenen Leib das Phänomen „Treibsand“ erklärte. Während der Besichtigung des Mont-St.-Michel bearbeiteten wir mit unseren Austauschpartnern einen Fragebogen und anschließend, nach unserer Rückkehr am Collège wurde dort für uns eine coole Feier geschmissen.

Freitag fuhren wir ans Meer, weil Katamaranfahren auf dem Plan stand. Abwechselnd fuhr eine Gruppe mit den kleinen Segelschiffen aufs Meer, während die andere wandern ging. Letzteres löste nicht viel Begeisterung aus, da das Wetter morgens wirklich bretonisch und nass war, aber das Katamaranfahren kam sehr gut an – auch wenn es für manche wortwörtlich ins Wasser fiel. Am Nachmittag zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite und wir genossen die Sonne am Strand.

Samstag und Sonntag wurden größtenteils in den Familien verbracht, viele gingen in den beliebten Freizeitpark „Cobacpark“, manche trieben lieber Sport, aber fast jeder ist an der Küste in St.-Malo gewesen. Und Mädels: Auch sonntags shoppen ist dort classy.

Montag gab es nach zwei Unterrichtsstunden ein Tischtennisturnier in der Schule, das Robin und sein Austauschpartner Dorian gewannen. Es gab anschließend noch einen freiwilligen Tanzkurs für bretonischen Tanz und für uns Deutsche eine nette Stadtführung durch Combourg.

Dienstag mussten wir (zum Leidwesen einiger Schüler) aber schon wieder unsere Koffer packen und abreisen, aber trotzdem konnten wir uns auf das Wiedersehen in Deutschland freuen. Den Abschluss unserer Reise bildete ein mehrstündiger
Aufenthalt in Paris mit Eiffelturm, Triumphbogen, Bootsfahrt auf der Seine, Shopping auf den Champs Elysée und vielen, vielen Fußballfans. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Frau Kleine- König, Herrn Schnitzler und Frau Tréhot bedanken, die diesen Austausch möglich gemacht haben. Es gäbe über unsere Reise noch viel zu sagen, aber Fakt ist, dass wir als 24 Schüler hingegangen und mit 24 zurückgekommen sind – aber diesmal mit einem Koffer voller Erinnerungen und Erfahrungen. Yoela Aithnard

Bericht vom Besuch der Schüler aus Combourg im Herbst 2016

24.11 – 2.12                             YOELA AITHNARD

Es war etwa halb 10, als sie eintrafen: Unsere französischen Austauschschüler aus Combourg, die wir seit Juni nicht mehr gesehen hatten. Auf dem Bahnsteig C in Colmar herrschte große Aufregung: Zahlreiche Schüler wuselten in einer Menge Franzosen und versuchten, ihre Austauschpartner zu finden. Heitere Eltern, die in der Zwischenzeit neue Konversationen eingingen, zierten den Bahnsteig mit ihren großen Mänteln und dicken Schals. Es war ziemlich kalt – fast schon bretonisch. Nachdem sich jeder seinen Austauschpartner geangelt hatte, löste sich das Gewimmel auf, der Colmarer Bahnhof leerte sich nach und nach.

Freitagmorgen wurden wir alle begnadet, weil die erste Stunde entfiel – je nach Fach löste das große Enttäuschung oder Begeisterung aus, Letzteres ist wahrscheinlicher. Der anfängliche Umtrunk, bei dem der Schulleiter, Herr Wagner, unsere Austauschschüler auf Französisch begrüßte, war ein guter Start in den Tag. Aufgeregt wurde an den Tischen über die erste Nacht im fremden Haus getuschelt, während eifrig Spekulatius und Lebkuchen gegessen wurden. Anschließend wurden wir in Gruppen eingeteilt und hatten abwechselnd zwei Stunden Unterricht bzw. arbeiteten an unseren Präsentationen für das Austauschfest. Am Abend folgte der vielfältige Adventsbasar, der den Franzosen sehr gefiel.

Am Samstag gingen Viele in den wohlbekannten Europapark, den die Franzosen schon ungeduldig erwartet hatten. Es taten sich einige Gruppen zusammen und wir begegneten tatsächlich der einen oder anderen Person vom Austausch. Die meisten wollten alles ausprobieren: Bluefire, Silverstar und Wodan – irgendwie alles, was Adrenalin mit sich brachte. Das Riesenrad dagegen schien nicht im Mittelpunkt zu stehen: schön und gut, aber viiieeel zu langsam. Sonntag dagegen gingen manche es dann langsamer an: auf den Weihnachtsmarkt gehen, ins Restaurant – oder schlichtweg – einfach zu Hause bleiben.

combourg-2016Montag startete die eine Hälfte der Gruppe mit Unterricht und die zweite mit der Vorbereitung auf Freiburg und den Schauinsland in den Tag. Mit unseren Austauschpartnern erarbeiteten wir aus deutschen Texten über Freiburg und das Münster sowie den Schauinsland und sein Bergwerk kurze Präsentationen auf Deutsch und Französisch. Anschließend hatten wir drei Stunden regulären Unterricht, den unsere Lehrer mit Filmen und praktischen Arbeiten verfeinerten.

Am folgenden Tag gab es die berüchtigte City-Challenge in Freiburg. Wir trafen uns alle am Breisacher Bahnhof und quetschten uns dann in die Bahn nach Freiburg, welche um diese Zeit sowieso überfüllt gewesen wäre. Bereits zu Beginn erblickten wir die erste Herausforderung : Wir mussten unsere Kooperationsfähigkeit als als „Codeknacker-Team“ unter Beweis stellen und einen verdeckten Zahlencode entschlüsseln – ohne am „Tatort“ zu sprechen – das war ganz schön schwer. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt und zogen los, um Freiburg und seine Bewohner durch zahlreiche Aufgaben besser kennenzulernen. Ein wortwörtlicher Höhepunkt an diesem Tag, war der Aufstieg in den Münsterturm. Von dort aus konnten wir die ganze Umgebung sehen und der Ausblick war einfach unbezahlbar. Der krönende Abschluss waren zuerst der Aufstieg zum Schlossberg (sehr anstrengend) und danach der Weihnachtsmarkt, den wir stolz unseren Austauchpartnern präsentierten.

Mittwoch ging es ins Bergwerk auf dem Schauinsland. Besser als am Vortag waren alle warm eingepackt. Nachdem eine deutsche und eine französische Gruppe gebildet worden waren, wurden die Helme ausgeteilt und es ging los. Der Leiter erzählte eine Menge interessanter Dinge über das Bergwerk, wie zum Beispiel die Abbautechniken und den Aufbau der Minen. In den  mannshohen Stollen war es nicht nur eng und nass, sondern auch ziemlich kalt. Der Abstieg in 23 m Tiefe war ziemlich aufregend, aber am Spannendsten waren wohl die 20 Sekunden in völliger Dunkelheit. Auf die Runde durch das Bergwerk folgte noch eine „kleine“ Wanderung in der Kälte. Am Abend trafen wir uns in der Schule für das Austauschfest , bei dem wir für unsere Familien auf Deutsch und Französisch Präsentationen über Combourg hielten und vor allem eine Menge aßen.

Donnerstag war ein turbulenter Tag. Wir Deutschen hatten zwei Stunden regulären Unterricht und unsere Austauschpartner  verbrachten zwei Stunden mit Madame Tréhot. Anschließend hatten wir eine Stunde gemeinsamen Unterricht und danach gab es noch ein ganz anderes Programm: Denn unsere Austauschpartner bekamen eine Stadtführung durch Breisach und ein Teil der Austauschgruppe – das heißt, die ganze Klasse 9c – wurde am Nachmittag mit den Musiklehrern für ein Musikprojekt ins französische Guebwiller geschickt. Das fanden nicht alle so gut, weil es der letzte Tag mit unseren Austauschpartnern war.

Freitag kam der Tag der Abreise. Um 6.40 Uhr standen wir also in der eisigen Kälte des Breisacher Bahnhofs und erwarteten den „Kunegel“-Bus, der unsere neuen Freunde auf ihrer langen Reise nach Hause, ein Stück weiter bringen würde. Spätestens als dieser dann auch kam, lagen sich die meisten Mädchen heulend in den Armen, einige nahmen es auch recht nüchtern hin, aber schade war es allemal. Bei den Mädchen viele Umarmungen, bei den Jungs nur ein Händedruck, dann mussten wir sie gehen lasse und sahen zu, wie der Bus sich langsam in Bewegung setzte. Nach langem Winken verschwand der Bus bald in der morgendlichen Dunkelheit Richtung Colmar. Aber unsere Erinnerungen sind hier geblieben.

Bericht vom Schüleraustausch der 6. Klasse

Die bilinguale Gruppe der 6.Klasse trifft sich mit Schülern aus Dambach-la-Ville / Elsass

Freitag und Samstag (13./14. März 2015) in Dambach-la-Ville

Um 8.00 Uhr trafen wir uns in der Aula und fuhren dann mit dem Bus nach Dambach-la-Ville, wo wir eine Stunde später ankamen. Dort begrüßten uns unsere französischen Austauschpartner. Wir sagten „Hallo“ oder „Salut“ und schon ging’s los. Als wir in den wirklich sehr sauberen Klassenraum kamen, machten wir erst einmal ein paar Spiele bis zur großen Pause. Danach aßen wir ganz vorzüglichen Kuchen und anschließend besichtigten wir in Gruppen die Schule, wobei wir bald die Unterschiede zwischen unserer deutschen und dieser französischen Schule kennen lernten. Bei der Besichtigung des Städtchens Dambach-la-Ville sahen wir das mittelalterliche Stadttor, die Stadtmauer und viele alte Fachwerkhäuser. Zurück in der Schule hatten wir eine Stunde Unterricht, je nach Gruppe entweder Technik, Kunst oder Biologie. Am Nachmittag nach der Schule gingen wir mit unseren Austauschpartnern nach Hause, wo wir Spiele machten oder fernsahen. Am nächsten Tag haben viele die Hochkönigsburg besichtigt oder sich in Gruppen getroffen.

Nils, Alexandre, Maria, Ellen und Claire

Echange

Freitag und Samstag (17./18.April 2015) in Breisach

Um kurz nach 9 Uhr kamen die Austauschschüler an. Zuerst haben wir selbstgebackenen Kuchen gegessen. Danach haben wir unseren Austauschpartnern die Schule gezeigt und wir haben unsere Schulen verglichen. Zuletzt sahen wir gemeinsam Filme aus der Fernsehsendung „Karambolage“ an, bei der deutsche Bräuche, Sitten und Wörter mit französischen verglichen werden. Wir aßen gemeinsam in unserer Cafeteria oder einem Nebenraum zu Mittag und sind dann nach Hause gegangen oder gefahren. Am Nachmittag spielten wir mit unseren „corres“ Fußball, gingen bowlen oder Eis essen oder wir bastelten. Am Abend gab es etwas Leckeres zuhause oder im Restaurant … . Am nächsten Morgen nach einem guten Frühstück gingen manche ins Gemeindezentrum oder machten Spiele. Andere besuchten Freiburg mit dem Münster und dem Schlossberg, gingen auf den Mundenhof oder machten eine Radtour zu einer Ruine – bis die französischen Partner um 17 Uhr abgeholt wurden. Das war ein sehr interessanter und auch lustiger Austausch.

Simon, Estelle, Samuel

 

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